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Rechtsberatung im Bankrecht (Kapitalanlagerecht) in Wolfsburg - Anlegerschutzrecht

Wenn Sie ein juristisches Problem im Bankrecht (Kapitalanlagerecht/Anlegerrecht) haben und einen Rechtsanwalt in der Region Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt suchen, so ist die Anwaltskanzlei Schradick mit ihrem Kanzleisitz im Zentrum von Wolfsburg gerne Ihr Ansprechpartner in diesem Teilbereich des Bankrechts. Um Interessenkollisionen bereits im Ansatz vorzubeugen, vertreten wir ausschließlich Bankkunden.

 

Neben dem Kapitalanlagerecht sind wird ferner im Darlehensrecht tätig.

 

I. Komplexe Finanzprodukte - Rechtsberatung durch Rechtsanwalt im Kapitalanlagerecht in der Region Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt

Die Finanzwelt und deren Produkte und Dienstleistungen werden immer komplexer. Früher wurde das Geld meist auf Spar- und Festgeldkonten angelegt bzw. in Aktien und Schuldverschreibungen investiert.

Heute erfolgt die Kapitalanlage häufig in strukturierten Anleihen (Zertifikaten), Investmentanteilen offener Fonds und Finanzderivaten (Aktienoptionen und Futures). Auch am sog. grauen Kapitalmarkt werden in der Hoffnung auf eine überdurchschnittliche Rendite erhebliche Geldbeträge in die unterschiedlichsten Projekte investiert (z.B. geschlossene Immobilienfonds, Solarfonds, Windkraftfonds, Schifffonds, Flugzeugfonds, Medienfonds, Lebensversicherungsfonds).

 

II. Vermögensschäden infolge Falschberatung - Rechtliche Beratung im Kapitalanlagerecht durch Rechtsanwalt im Großraum Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt

Allen Umfragen zufolge kennen sich die meisten Kapitalanleger in Deutschland mit dem Thema Finanzen und Geldanlage jedoch nicht besonders gut aus. Sie sind folglich auf fach- und sachkundige Information, Auskunft, Beratung und Aufklärung angewiesen, die überwiegend von Mitarbeitern von Kreditinstituten (Banken, Sparkassen, Bausparkassen) erbracht wird. Dass es sich bei diesen Bankberatern zumindest auch um Verkäufer handelt, ist spätestens seit Beginn der Finanzkrise – die durch den Zusammenbruch der US-amerikanischen Investmentbank Lehmann Brothers Inc. ausgelöst wurde – nahezu jedermann bekannt. Obwohl der Bundesgerichtshof bereits 1993 entschieden hatte, dass die Bankberatung anleger- und objektgerecht zu erfolgen hat, ist dies häufig nicht der Fall. Verkaufsdruck „von oben“ und eigenes Provisionsinteresse der Berater verhindern nicht selten die dringend erforderliche neutrale und transparente Beratung. Vermögensschäden infolge von Falschberatungen sind die unerfreuliche Folge. Hieran hat auch die Verpflichtung zur Erstellung von Beratungsprotokollen und Risikoklassifizierungen sowie die Verpflichtung zur Aufklärung über verdeckte - also "hinter dem Rücken" des Bankkunden gezahlte - Rückvergütungen (sog. „Kick-Back-Provisionen“) kaum etwas geändert.

 

III. Fehlgeschlagene Beteiligungen an geschlossenen Fonds - Rechtsberatung durch Rechtsanwalt im Kapitalanlagerecht in der Region Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt

Mittels Hochglanzbroschüren und graphisch dargestellten Renditeprognosen preisen Anlageberater ihren Kunden gerne eine gut verzinsliche und jederzeit kündbare Kapitalanlage an. Nicht selten wird ferner die besondere Sicherheit der Anlageform hervorgehoben und deren vorzügliche Eignung zur Bildung einer Altersvorsorge behauptet. Auch die Möglichkeit, Steuern zu sparen (Stichwort Steuersparmodell), soll den Anleger von der Richtigkeit seiner Anlageentscheidung überzeugen. Der Kapitalanleger schenkt den Ausführungen seines Bankberaters häufig Glauben, weil er diesem oft seit vielen Jahren bei seinen Geldgeschäften "blind" vertraut.

Nicht selten ist jedoch leider das Gegenteil der Versprechungen der Fall. Dem Bankkunden fällt dies aber meist erst auf, wenn die Kapitalanlage notleidend geworden ist. Insbesondere wenn der Kapitalanleger mit Rückzahlungsverpflichtungen und Nachschussforderungen konfrontiert wird und/oder die Kapitalanlage erheblich hinter den Renditeerwartungen zurückbleibt. Bei näherer Betrachtung der Anlageform muss der Anleger dann zu seinem Leidwesen feststellen, dass er sich mit seinem hart erarbeiteten und ersparten Geld an einem geschlossenen Fonds beteiligt hat. Entweder direkt als Kommanditist der Fondsgesellschaft oder mittelbar über einen sogenannten Treuhänder. Von einer sicheren Anlage und einer garantierten Rendite kann folglich gerade nicht die Rede sein. Da der Anleger eine unternehmerische Beteiligung gezeichnet hat, besteht für ihn als Gesellschafter vielmehr das Risiko eines Totalverlustes seines eingesetzten Kapitals. Aufgrund der langfristigen bzw. dauerhaften Konzeption der Gesellschaft ist auch die versprochene jederzeitige Verfügbarkeit (Liquidierbarkeit) des eingesetzten Kapitals regelmäßig nicht gegeben. Die Kapitalanlage ist wirtschaftlich schlicht gescheitert.

Das Kreditinstitut - vom Kunden mit dem Vorwurf der Falschberatung konfrontiert - bestreitet häufig bereits das Vorliegen eines Beratungsvertrages und behauptet, ausschließlich als Vermittlerin tätig geworden zu sein. Vorsorglich wird von der Bank oder Sparkasse darauf hingewiesen, dass pflichtgemäß über den Charakter und das Risiko der Kapitalanlage aufgeklärt worden sei. Im Übrigen sei ohnehin die Verjährung etwaiger Ansprüche eingetreten. Dabei wird seitens des Kreditinstituts regelmäßig auf die Informationen des Verkaufsprospekts Bezug genommen und auf die - vom Bankkunden meist flüchtig gelesenen und unterzeichneten - Risikohinweise und Belehrungen verwiesen. Häufig wurde der ausführliche Verkaufsprospekt dem Anleger jedoch gerade nicht ausgehändigt oder anderweitig vor Unterzeichnung der Beitrittserklärung zur Kenntnis gebracht. Viele Anleger wissen nach dem Beratungs- bzw. Verkaufsgespräch nicht einmal ansatzweise, worin sie ihr Geld - regelmäßig für viele Jahre - eigentlich investiert haben.

 

IV. Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen aufgrund fehlerhafter Anlageberatung - Rechtliche Beratung im Kapitalanlagerecht durch Rechtsanwalt im Großraum Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt

Sollten Sie der Ansicht sein, durch eine fehlerhafte Anlageberatung (Aufklärungspflicht-/Beratungspflichtverletzung) einen Schaden erlitten zu haben, so prüfen wir gerne etwaige Rückabwicklungsansprüche (§§ 280 Abs. 1, 249 ff. BGB in Verbindung mit dem meist stillschweigend geschlossenen Anlageberatungsvertrag). Auch in Fällen der sog. Prospekthaftung würden wir uns über eine Kontaktaufnahme freuen. Mit unserer Beauftragung stellen Sie die gebotene Chancengleichheit her. Rechtsanwalt Schradick aus Wolfsburg ist ausgebildeter Bankkaufmann. Die Argumentation der Finanzprofis ist ihm daher bestens vertraut. Bei einem nicht offenkundig auszuschließenden Fehlverhalten des beratenden Kreditinstituts ist in der anwaltlichen Praxis eine ausgeprägte Bereitschaft der betreffenden Bank bzw. Sparkasse zu außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen festzustellen. Kostenintensive Prozesse mit ungewissem Ausgang können durch die rechtzeitige Beauftragung eines Rechtsanwalts häufig vermieden werden.

 

Wenn Sie also rechtliche Unterstützung im Kapitalanlagerecht (Anlegerrecht) in der Region Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt durch einen Rechtsanwalt suchen, dann rufen Sie einfach an:

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