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Rechtsberatung im Immobilienrecht - Wohnungseigentumsrecht (WEG-Recht) in Wolfsburg

Das Wohnungseigentumsrecht (WEG-Recht) ist ein kompliziertes Teilgebiet des Immobilienrechts. Eine Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt ist deshalb sehr häufig sinnvoll. Wenn Sie ein juristisches Problem im Wohnungseigentumsrecht haben und einen Rechtsanwalt in der Region Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt suchen, so ist die Anwaltskanzlei Schradick im Zentrum von Wolfsburg gerne Ihr Ansprechpartner im Wohnungseigentumsrecht.

Der gestiegene Bedarf an eigenem Wohnraum, die erheblichen Kosten der Errichtung von kompletten Immobilien und die Knappheit von Grund und Boden haben die Zunahme von Wohnungseigentum in Deutschland begünstigt. Mittlerweile gibt es ca. 6,4 Millionen Eigentumswohnungen (Stand 2008). Wesentliche Rechtsgrundlagen für das Verhältnis der Wohnungseigentümer finden sich im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) und in Vereinbarungen der Wohnungseigentümer („Gemeinschaftsordnungen“). Wohnungseigentum kann sowohl durch einen Vertrag der Miteigentümer als auch durch die einseitige Teilungserklärung des Eigentümers begründet werden. Wohnungs- und Teileigentum sind gekennzeichnet durch eine unauflösliche Verbindung von Bruchteilsmiteigentum am Gemeinschaftseigentum mit Sondereigentum an Räumen. Ferner durch die zwingende Mitgliedschaft eines jeden Wohnungseigentümers in der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer. Diese dreigliedrige Einheit von Miteigentum, Sondereigentum und Mitgliedschaftsrecht führt in der anwaltlichen Praxis zu einer Vielzahl von außergerichtlichen und gerichtlichen Konflikten unter den Beteiligten über deren Rechte und Pflichten.

 

I. Streitigkeiten der Wohnungseigentümer untereinander (Binnenstreitigkeiten) - Beratung im Wohnungseigentumsrecht in der Region Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt durch Rechtsanwalt
Hierunter fallen insbesondere Streitigkeiten über Instandsetzung und Instandhaltung, die Zulässigkeit von baulichen Veränderungen und die Beseitigung dieser. Ferner die Individualansprüche des einzelnen Wohnungseigentümers auf Unterlassung eines unzulässigen Gebrauchs des gemeinschaftlichen Eigentums oder des Sondereigentums (z.B. zweckbestimmungswidrige gewerbliche Nutzung entgegen der vereinbarten Gebrauchsregelung). Auch die Ansprüche wegen Überschreitung eines Sondernutzungsrechts bzw. die Ansprüche des Berechtigten bei Eingriffen in sein Sondernutzungsrecht gehören hierher.   


II. Streitigkeiten zwischen der (teilrechtsfähigen) Gemeinschaft der Wohnungseigentümer und einzelnen Wohnungseigentümern (Verbandsstreitigkeiten) - Rechtliche Beratung durch Rechtsanwalt im Wohnungseigentumsrecht im Großraum Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt
1. Hierzu gehören im Wesentlichen Ansprüche aus dem Wirtschaftsplan (Wohngeld/Hausgeld), der Jahresabrechnung und auf Zahlung von Sonderumlagen (Lasten- und Kostenbeiträge). Ferner der Anspruch auf Gestattung des Betretens des Sondereigentums zum Zwecke der Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums.
2. Die Klage auf Entziehung des Wohnungseigentums (§§ 18, 19 WEG) ist das letzte Mittel, sich eines ungeeigneten Mit-Wohnungseigentümers zu entledigen. Einstimmigkeit ist grundsätzlich nicht erforderlich. Über das jeweilige Veräußerungsverlangen beschließen die Wohnungseigentümer vielmehr durch Stimmenmehrheit (Ausnahme: Zweiergemeinschaft). Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von mehr als der Hälfte aller stimmberechtigten Wohnungseigentümer, nicht nur der Abstimmenden (absolute Mehrheit). § 18 Abs. 3 WEG weicht von § 25 WEG hinsichtlich der Beschlussfähigkeit ab. Es ist also eine Mehrheit nach Köpfen erforderlich. Der jeweils betroffene Wohnungseigentümer ist nicht stimmberechtigt.  

III. Streitigkeiten über die Rechte und Pflichten des WEG-Verwalters bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums - Juristische Beratung im Wohnungseigentumsrecht durch Rechtsanwalt in der Region Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt
Der Streit kann die Verwaltungsführung (z.B. Ausführung oder Nichtausführung von Beschlüssen und der Hausordnung, Verwalterzustimmung bei Eigentümerwechsel aufgrund Veräußerung des Wohnungseigentums) oder das Verwaltungsverhältnis (z.B. Wirksamkeit der Verwalterbestellung, des Verwaltervertrags und der Abberufung des Verwalters, Höhe der Verwaltervergütung, Schadensersatzansprüche gegen den Verwalter, Einsicht in Verwaltungsunterlagen wie die Beschlusssammlung) betreffen.   

IV. Streitigkeiten über die Gültigkeit von Beschlüssen der Wohnungseigentümer in der Eigentümerversammlung (Beschlussanfechtungs- und Nichtigkeitsklagen) - Wohnungseigentumsrechtliche Beratung durch Rechtsanwalt im Großraum Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt

Anfechtungsbeispiele:

  • Anfechtung eines Beschlusses über die Entlastung des Verwalters bzw. Verwaltungsbeirats;
  • Anfechtung eines Beschlusses über die Änderung des Kostenverteilungsschlüssels;
  • Anfechtung eines Sanierungsbeschlusses;
  • Anfechtung eines Beschlusses über einen Vergleich mit einem Bauträger wegen dessen Mängelgewährleistung;
  • Anfechtung wegen Ladungsmängeln und falscher Beschlussverkündung;
  • Anfechtung eines Beschlusses über die Bildung von Instandhaltungsrückstellungen.


Nichtigkeitsbeispiele:

  • Verstöße gegen §§ 134, 138 BGB;
  • Haftung des Erwerbers für Schulden des Rechtsvorgängers (Beschluss zu Lasten eines Dritten);
  • Versagung der Zustimmung zu einer Eigentumsveräußerung entgegen § 12 Abs. 2 WEG;
  • Bestellung eines Verwalters über fünf Jahre bzw. Erstbestellung über drei Jahre hinaus.

 

Wenn Sie also Unterstützung im Wohnungseigentumsrecht in der Region Wolfsburg - Braunschweig - Gifhorn - Helmstedt durch einen Rechtsanwalt suchen, dann sind wir gerne Ihr Ansprechpartner.

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